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Marinekaserne Neustadt, Sanierung der Brandhalle Gebäude 49, Fachplanung Technische Ausrüstung active

Veroeffentlicht
26.03.2026
Frist
28.04.2026 02:00
Laufzeit
01.08.2026 – 01.11.2037
Geschaetzter Wert
1.154.318,36 EUR
Land
DE
IT-Relevanz
★☆☆☆☆ (1/5)
Hardware-Relevanz
★☆☆☆☆ (1/5)
Gewinner
Unbekannt
Vertragstyp
Einzelvertrag
Region (NUTS)
Ostholstein
CPV-Codes
Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Quelle
ted_europa | Originalquelle ↗
Notice ID
207407-2026

Beschreibung

Fachplanung Technische Ausrüstung gemäß § 55 HOAI, Anlagengruppen 1 (HZ I), 2-5 (HZ II) und 7-8 (HZIII), Leistungsphasen 2-9, Besondere Leistungen ________________________________________________________________________________________________ Die Brandhalle bzw. Brand-Abwehrdienst-Übungshalle (BAD-Halle), dient der praktischen Ausbildung der Branderkundung und Brandbekämpfung. Sie wird als Trainings-und Schulungszentrum (Einsatzausbildungszentrum Schadensabwehr Marine) ganzjährig durch die Marine der Bundeswehr genutzt. In der Brandhalle werden verschiedene, echte und realistische Brandfälle durch das Schulungspersonal produziert und anschließend durch die Schulungsteilnehmer einzeln bekämpft. Aufgrund der definierten Art des Schulungsprogramms wird die Brandhalle nicht als eine Brandsimulationshalle oder -anlage eingestuft. +++++ Die Brandhalle (Geb. 49 a und b) wird mithilfe folgender Technikbereiche betrieben, die sich teilweise in anderen Baukörpern befinden: • Leitwarte für die Anlagensteuerung und Technikraum, Geb. 51 • Abluftreinigungsanlage, Anbau an die Brandhalle Geb. 49 (F) • Filter- und Schmutzwasseraufarbeitung, Geb. 50 +++++ Bei dem Gebäude 49 handelt es sich um ein eingeschossiges Gebäude mit Pyramidenförmigen Dach. Über das Dach wird der Qualm der Brände aufgefangen, zur Abluftreinigungsanlage geführt und dort gereinigt. Das verschmutzte Wasser wird über eine Pumpenstation (zwischen Geb. 49 und Geb. 50) in das Gebäude 50 (Schmutzwasseraufbereitung) geführt. Die Anlagensteuerung der Technik im Geb. 49 erfolgt über die Leitwarte im Gebäude 51. +++++ Das Bauprojekt besteht aus unterschiedlichen Bauten und Anlagen, sowie mehreren Abschnitten, die funktional, räumlich und wirtschaftlich getrennt sind. Die Sanierung umfasst das gesamte Gebäude 49, die Abluftreinigungsanlage und sämtliche Abwasserleitungen bis zur Schmutzwasseraufbereitung. Die Abluftreinigungsanlage ist stark sanierungsbedürftig bzw. abgängig, dies gilt es im Rahmen der Maßnahme zu prüfen. Die Schmutzwasseraufbereitungsanlage (Geb. 50) ist von der Sanierung ausgeschlossen. +++++ Für das Leistungsbild Technische Ausrüstung werden die Anlagengruppen 1-5, 7 und 8 Vertragsbestandteil. Bestandteil der Anlagengruppe 7 sind die Löschwasserleitungen / Löschwasserentnahme sowie die Luftfilteranlage. Die Betrachtung der Luftfilteranlage stellt kostenmäßig einen erheblichen Anteil der Leistung dar. ++++ Die Brutto-Kosten von insgesamt 7.406.929,00 € verteilen sich wie folgt auf die jeweiligen Anlagengruppen: Anlagengruppe 1: ca. 28.893,00 €, Anlagengruppe 2: ca. 323.355,00 €, Anlagengruppe 3: ca. 247.127,00 €, Anlagengruppe 4: ca. 253.275,00 €, Anlagengruppe 5: ca. 91.720,00 €, Anlagengruppe 7: ca. 6.185.924,36 €, Anlagengruppe 8: ca. 276.635,00 €. +++++ Der Sanierungsumfang der Brandhalle Gebäude 49, ergibt sich aus der Zustandsbewertung. Bestandteile sind hier beschädigte, kontaminierte, korrodierte und deformierte Bauteile, wie z.B. die Dacheindeckung. Zudem müssen Glasdächer, Lüftungsgitter, Tore, Türen, etc. den Anforderungen entsprechend angepasst, erneuert und ausgetauscht werden. Um Umweltschäden zu vermeiden, muss ausgetretenes Reinigungs- und Löschwasser aus dem Gebäude sach- und fachgerecht bautechnisch aufgefangen und entsorgt werden. Oberflächen sind im Rahmen der Sanierung entsprechend herzurichten. Es besteht das Risiko, dass die bestehenden Oberflächen sowie Leitungen PFAS/PFOS kontaminiert sein könnten. Die Bewertung von Gebäude 51 (raumlufttechnische Anlagen, elektrische Anlagen, nutzerspezifische Anlagen, Gebäude und Anlagenautomation im Gebäude 51, sowie die Gebäudeleittechnik des Standortes) ist nicht Bestandteil der Zustandsbewertung und der Kostenermittlung und sollte im Rahmen der Maßnahme geprüft werden. +++++ Eine Sanierung muss im laufenden Betrieb oder in zeitlich abgestimmten Instandsetzungsphasen erfolgen. Möglicherweise ist ein Interim für die Zeit der Umsetzung einzuplanen. +++++ Das Planungskonzept sieht im Bereich Brand-Abwehrdienst-Übungshalle (BAD) lediglich die Sanierung von Gebäude 49 vor ohne in der Gesamtheit alle funktional und technisch zusammengehörige Gebäude des Ensembles zu betrachten. +++++ Zeitliche Eckdaten: Baubeginn: 08/2029, Bauende: 08/2033

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