Beschreibung
Sanierung Walhalla, Wiesbaden Fachplanung Baulogistikplanung Sanierung Walhalla, Wiesbaden I. Auftraggeberin Die SEG - Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH (SEG) ist eine städtische Gesellschaft. Als kommunales Unternehmen ist sie ein Komplettdienstleister für die regionale Immobilien-Branche. Derzeit gliedert sich die SEG Wiesbaden in vier Geschäftsbereiche: Städtebauliche Projektentwicklung, Bauträgertätigkeit, Immobilienmanagement und Stadterneuerung. Die SEG Wiesbaden hat ihre Schwestergesellschaft, die städtische WiBau Gesellschaft mbH (WiBau) mit der Durchführung des hier ausgeschriebenen Vergabeverfahrens beauftragt. Sämtliche Kommunikation im Vergabeverfahren ist daher mit der WiBau zu führen. Es ist beabsichtigt, die ausgeschriebenen Leistungen im Namen und auf Rechnung der SEG - Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH, Konrad-Adenauer-Ring 11, 65187 Wiesbaden, zu vergeben. II: Projekbeschreibung Anlass und Einführung Der Gebäudekomplex des im Jahr 1897 eröffneten Varieté-Theaters Walhalla befindet sich in zentraler Lage Wiesbadens auf einer Grundstücksfläche von rund 2.000 m². Städtebauliche Einbindung Die Walhalla befindet sich im Wiesbadener Stadtzentrum. Im Rahmen der Planung der Baulogistik sind die folgenden Randbedingungen zu beachten: - Innerstädtische Lage im Bereich der Fußgängerzone mit sehr beengten Platzverhältnissen, sowohl was die Erreichbarkeit des Projektgrundstücks, als auch die Baustelleneirichtungsfläche angeht. - enormer Platzmangel innerhalb der Baustelleneinrichtungsfläche - keine Lagerflächen auf dem Projektgrundstück vorhanden - Flucht- und Rettungsweg zum Nachbargebäude Kirchgasse 72 muss auch während der Bauausführung permanent gewährleistet werden III. Aufgabenbeschreibung Auf Grundlage der vorliegenden Planungsergebnisse mit den städtebaulichen, baulichen, denkmalpflegerischen, funktionalen und wirtschaftlichen Anforderungen ist im Rahmen der Sanierungsplanung zur Revitalisierung der Kulturstätte Walhalla (m. Teilabbruch und -neubau) die Baulogistikplanung zu erstellen. Grundlagen für die Leistungserbringung für die Baulogistikplanung sind die Grundleistungen und Besonderen Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 8 gem. AHO 25 - Leistungen für Baulogistik, Stand März 2011, Auflage 1. Der Abruf der Leistungen erfolgt stufenweise. Zunächst erfolgt der Abruf der Leistungsphasen 1-3 sowie Teilleistungen der Leistungsphase 5. Die Planungen erfolgen in enger Abstimmung mit den Denkmalbehörden, dem Objektplanungsbüro, den Fachplanungsbüros, der restauratorischen Fachplanung sowie der Eigentümerin und der AG sowie ggf. weiteren zu beteiligenden Stellen. Im Rahmen der Planung der Baulogistik sind die folgenden Randbedingungen zwingend zu beachten: - Innerstädtische Lage im Bereich der Fußgängerzone mit sehr beengten Platzverhältnissen, sowohl was die Erreichbarkeit des Projektgrundstücks (Zufahren, Schleppkurven), als auch die Baustelleneinrichtungsfläche angeht. - enormer Platzmangel innerhalb der Baustelleneinrichtungsfläche - keine Lagerflächen auf dem Projektgrundstück vorhanden - Flucht- und Rettungsweg des Nachbargebäudes Kirchgasse 72 muss auch während der Bauausführung permanent gewährleistet werden IV. Honorar Das Honorar des AN für die Grundleistungen und die Besonderen Leistungen (lt. Teilleistungstabelle, Leistungsbild der AG, Anlage 2) ist, nach Leistungsphasen unterteilt, jeweils als Pauschale anzubieten. Für weitere - gegebenenfalls erforderliche, nicht im Leistungsbild enthaltene - Leistungen sind im Angebot entsprechende Stundenhonorare anzugeben. Diese sind wie folgt zu gliedern: - Büroinhaber - Projektleitung - Sonstige Projektmitarbeitende - Sonstige Mitarbeitende Abgerechnet wird auf Nachweis. Die Abrechnung der Nebenkosten ist als Prozentsatz bezogen auf das Nettohonorar anzugeben. Es erfolgt ein stufenweiser Abruf der Leistungen (ganze Leistungsphasen oder einzelne Teilleistungen). Zunächst erfolgt die Beauftragung der Leistungsphasen 1-3 sowie Teilleistungen der Leis