Beschreibung
Der Landkreis Gießen setzt an seinen derzeit neun Hauptstandorten Internet- und Netzwerkdienste der Deutsche Telekom Business Solutions GmbH (im Folgenden: "Telekom") ein. An den fünf größten Standorten existieren bereits Business-Glasfaserprodukte der Telekom. Der Neubau des Gefahrenabwehrzentrums Gießen (2023) mit der integrierten Leitfunkstelle des Landkreises machte die Erschließung des Standorts mit einem ausfallsicheren IP-Anschluss der Telekom für Notruf-Dienste (112-Service) erforderlich. Die hierfür benötigte knoten- und kantendisjunkte Führung der Leitungswege wird sowohl für Internetaccess, als auch für den Notruf und weitere Dienste eingesetzt. Zusätzlich ist über die KKF-Führung auch die Anbindung an die Hauptliegenschaft der Kreisverwaltung realisiert. Die Erschließung des Standorts mit einer knoten- und kantendisjunkten Führung wurde im Rahmen des Bauvorhabens bereits umgesetzt. Durch die verteilten Liegenschaften der Verwaltung im Kreisgebiet ist nun die Überarbeitung der Standortverbindungen erforderlich geworden, um den gestiegenen Anforderungen an KRITIS- und Leitstellenbetreiber gerecht zu werden. Bestehende Anbindungen an andere Behörden stellen ebenso besondere Anforderungen an Infrastruktur und Sicherheit (verbindliche Nutzerpflichten). Unsichere Netzübergänge und Verbindungen über unsichere Netzwerke sind unbedingt zu vermeiden. Der Betrieb muss auch in Krisensituationen über einen definierten Zeitraum aufrechterhalten werden können (Notstrom, etc.) und mit geeigneten SLAs (24/7, bei einer Time-to-Repair von maximal 4 Stunden) hinterlegt sein. Für ausgewählte Standorte ist darüber hinaus eine Verfügbarkeit von 99,99% zu gewährleisten.