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Ohne Titel awarded

Veroeffentlicht
08.05.2026
Frist
05.08.2026 02:00
Laufzeit
-
Geschaetzter Wert
-
Land
DE
IT-Relevanz
★☆☆☆☆ (1/5)
Hardware-Relevanz
★☆☆☆☆ (1/5)
Gewinner
Unbekannt
Vertragstyp
Unbekannt
Quelle
Notice ID
16/37767

Beschreibung

Multifunktionale Retentionsmaßnahmen in Marburg - Verhandlungsverfahren für Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke (Gruppe 3) zusammen mit Leistungen der Tragwerksplanung in zwei Losen Achtung: Leistungen der Tragwerksplanung sind nicht mehr Gegenstand der Ausschreibung --- Die Universitätsstadt Marburg beabsichtig mit dem Projekt "Multifunktionale Retentionsmaßnahmen" an zwei Standorten (Wehrda und Michelbach) durch Renaturierung eines Gewässers und Erstellung von Dämmen eine gewässerverträgliche und klimaangepasste Flächennutzung im urbanen Raum. Hier: Verhandlungsverfahren für Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke (Gruppe 3) in zwei Losen. --- Projektbeschreibung: Die Universitätsstadt Marburg ist aufgrund der steilen Topografie und großer natürlicher Außengebiete bei Starkregen besonders gefährdet. Im Rahmen des Klimaanpassungskonzepts wurde diese Thematik stadtgebietsweit betrachtet und die Pilotmaßnahme "Rückhalt von Außengebietswasser" mit zwei Maßnahmenbausteinen entwickelt, die hohes Übertragungspotential auf weitere Flächen im Stadtraum haben. Die Wirkung der Maßnahmen wurde im Klimaanpassungskonzept durch zahlreiche 2D-Abflusssimulationen umfassend untersucht. Mit dem dezentralen Rückhalt in den multifunktionalen Flächen lassen sich maßgebliche Bereiche in den Ortslagen vor Starkregen schützen. Die zwei Maßnahmenbausteine (Los 1 und Los 2), die am Rand der Kernstadt (Wehrda - Los 1) und im Außenbereich (Michelbach - Los 2) liegen, wurden hierzu im Verbund konzipiert und als Projekt "Multifunktionale Retentionsmaßnahmen" in das Bundesprogramm "Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel" vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) zur Förderung aufgenommen. --- Leistungsumfang: Leistungen der Objektplanung Ingenieurbauwerke, LPH 1-8 § 43 HOAI zzgl. besondere Leistungen (hydraulische Berechnungen, Erstellung von Deichbüchern) in zwei Losen (Los 1 Wehrda, Los 2 Michelbach). Siehe hierzu auch Anlage Projekt- und Leistungsbeschreibung. ---- Parallel werden in einem anderen Verfahren die Leistungen der Objektplanung Freianlagen in 2 Losen (Wehrda und Michelbach) ausgeschrieben. ---- Projektkosten: Es ist von prognostizierten Baukosten in Höhe von etwa 295.000 € netto KG 300 für Los1 und 335.000 € netto KG 300 für Los 2 auszugehen. Seitens der Förderstelle wurde eine Priorisierung beider Lose vorgenommen. Los 1 (Wehrda) hat die höhere Priorität vor dem Los 2 (Michelbach). --- Es ist für jedes Los eine stufenweise Beauftragung vorgesehen. Die einzelnen Projektstufen werden nach Projektfortschritt sukzessive abgerufen. Sollte der Auftraggeber entscheiden, dass das Projekt nach Abschluss einer Projektstufe beendet wird, erfolgt kein weiterer Abruf. Ein Anspruch des Auftragnehmers zum Abruf weiterer Projektstufen besteht nicht. Los 1 Wehrda Der betrachtete Planbereich mit einer Größe von etwa 41.000 m² ist derzeit u.a. durch eine große asphaltierte Fläche, zwei Sportplatzflächen, einem Spielplatz und einem Übungsareal der freiwilligen Feuerwehr gekennzeichnet. Das Gewässer verläuft verrohrt unter dem Areal. Dem Prinzip der Schwammstadt folgend soll im Teilprojekt Wehrda eine gewässerverträgliche und klimaangepasste Flächennutzung im urbanen Raum erfolgen. Das abfließende Wasser soll vor Erreichen der Siedlungsgebiete gezielt zurückgehalten werden. Das als Sport- und Freizeitfläche genutzte Areal soll als Retentionsfläche dienen, um Überflutungen durch Starkregen (insb. aus den Außengebieten) in Wehrda zu reduzieren. Die nachfolgenden Maßnahmen sind u.a. angedacht: Renaturierung des Gewässers "Teufelsgraben" auf einer Länge von ca. 160m durch Offenlegung im südlichen Bereich der Fläche; Erstellung eines unterirdischen Retentionsraums im Bereich des Rasensportplatzes; Erstellung von mehreren Querriegeln bzw. Dämmen westlich und nördliche des besiedelten Bereichs; Schaffung von potentiellen Retentionsräumen durch Errichtung von kleinen

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