Beschreibung
Organisationsleitung der strategischen Kadaversuche sowie technische und biologische Kadaversuche Vereinbarung über die Organisationsleitung der strategischen Kadaversuche sowie die technisch und biologisch Kadaversuche in 3 Losen in Hessen Planung und Organisation der bio. und tech. Kadaversuche und des Vitalbestandsm. Vertrag über die Planung und Organisation der biologische und technische Kadaversuche und des Vitalbestandmonitorings. Technische Kadaversuche Vertrag über die Durchführung der technischen Kadaversuche und des Vitalbestandmonitorings Zur Sicherstellung einer ausreichenden Suchkapazität für eine flächendeckende Durchführung der technischen Kadaversuche sowie des Schwarzwildvitalmonitorings ist die Beauftragung eines Bieters vorgesehen. Dieser hat ausreichend Drohnenteams, mindestens jedoch vier, für die tägliche Befliegung vorzuhalten. Im Befliegungszeitraum für das Schwarzwildvitalmonitoring sind zusätzlich mindestens 20 Drohnenteams vorzuhalten. Ein Drohnenteam besteht aus zwei Personen. Das Überfliegungsgebiet ist durch den Auftragnehmer in einem systematischen Raster zu befliegen. Der Bildüberlappungsgrad soll dabei etwa 20 % bis 30 % betragen. Sofern erforderlich, kann das Raster kurzzeitig verlassen werden, um mögliche Sichtungen näher zu überprüfen. Die Flughöhe (AGL - Above Ground Level) der Drohne ist grundsätzlich im Bereich zwischen 65 m und 85 m einzuhalten. Bei Bedarf kann die Flughöhe kurzfristig angepasst werden, um eine mögliche Sichtung besser zu erkennen. Die Fluggeschwindigkeit ist an die Geländebeschaffenheit anzupassen und während der Befliegung grundsätzlich in einem Bereich von etwa 4 m/s (Waldgebiete) bis 10 m/s zu halten. Sofern erforderlich, kann die Geschwindigkeit stark reduziert werden, um eine mögliche Sichtung besser zu erkennen. Die Detektion erfolgt in der Regel bei einem Kamerawinkel von 80° bis 90°. Der Kamerawinkel ist bei Bedarf so anzupassen, dass eine optimale Erkennung möglicher Sichtungen gewährleistet ist. Die angenommene Flächenleistung eines Drohnenteams beträgt durchschnittlich 400 ha pro Einsatz. Qualifikation der Einsatzkräfte: siehe Leistungsbeschreibung. Die Befliegungen erfolgen in festgelegten Suchgebieten, insbesondere in Wald- und Feldflächen. Die Abgrenzung der Suchflächen wird durch den Auftraggeber vorgegeben. Der Auftragnehmer hat eine durchschnittliche tägliche Flächenleistung von 800 bis 1.200 ha zu erbringen. Dabei sind je Drohnenteam täglich etwa 400 ha abzudecken. Es sind täglich mindestens vier Drohnenteams einzusetzen. Die Befliegungen sind innerhalb eines Zeitkorridors durchzuführen, der eine Stunde nach Sonnenuntergang beginnt und eine Stunde vor Sonnenaufgang endet. In diesem Zeitraum ist die Detektion relevanter Wärmequellen am besten gewährleistet. Im Zeitraum vom 1. Mai bis 30. September sind großflächige Waldgebiete mit einer zusammenhängenden Fläche von mehr als 10 ha grundsätzlich auszusparen, da Belaubung eine erfolgreiche Detektion verhindert. Daher erfolgt die Befliegung der folgenden Flächen im Rahmen des Schwarzwild- vitalmonitorings voraussichtlich ausschließlich im Zeitraum von Mitte November bis Mitte März: - Sperrzone II: einmalige vollständige Befliegung, sobald der Belaubungszustand dies zulässt. Voraussichtlich ist etwa ein Drittel der Fläche innerhalb von sechs Wochen erneut zu befliegen. Derzeit wird von einer Gesamtfläche von ca. 213.267 ha ausgegangen. - Weiße Zonen (ca. 10.080 ha): Befliegung zweimal im Monat im Befliegungszeitraum (entspricht ca. 100.800 ha je Befliegungszeitraum). - Sperrzone II östlich der A5 (ca. 97.226 ha): Befliegung einmal im Monat im Befliegungszeitraum (entspricht ca. 486.130 ha je Befliegungszeitraum). Für diesen Zeitraum sind täglich ausreichend Drohnenteams, mindestens jedoch 20, für das Vitalmonitoring vorzuhalten. Biologische Kadaversuche Rahmenvertrag über die Durchführung der biologischen Kadaversuche Die strategische Kadaversuche dient der kreisübergreifenden Lagebeurteilung zur Eindämmung