Beschreibung
Das Kreiskrankenhaus Emmendingen ist das Gesundheitszentrum für die Region. Mit neuester Technik und Know-how bieten die spezialisierten Abteilungen interdisziplinär ein umfassendes Spektrum medizinischer Dienstleistungen. Als Haus der Grund- und Regelversorgung verfügt das Kreiskrankenhaus über 263 Betten. Jährlich werden rund 12.000 Patienten stationär versorgt, dazu kommen rund 20.000 ambulante Patienten aus dem Landkreis und der Region. Das Kreiskrankenhaus Emmendingen hat die Erweiterung ihres Krankenhausinformationssystems (ff. KIS) um KHZG-konforme Softwaremodule im Sinne des § 19 Abs. 1 S. 1 Nr. 2 KHSFV beschafft. Als KIS ist das Produkt ORBIS der Fa. Dedalus im Einsatz. Dieses wird jedoch vor Einführung des Patientenportal umgestellt auf das Krankenhausinformationssystem der Deutschen Telekom Solutions GmbH, Imedone. Für das Entlass- und Überleitungsmanagement befindet sich das Produkt Caseform der Fa. nubedian im Einsatz. Im Zuge der Erneuerung des Erdgeschosses und des 1. Obergeschosses wurde aufgrund der Digitalisierungsstrategie des Hauses die Entscheidung getroffen, ein Patientenaufrufsystem zu installieren, um die Abläufe für Mitarbeiter und Patienten deutlich zu erleichtern. Das Patientenaufrufsystem ist ein weiterer bedeutender Baustein für den innovativen Klinikbetrieb und erzielt durch die Harmonie mit allen Produkten des WIFIMedia4Patients Eco-System von BerLinux Solutions ein optimales Benutzererlebnis. Das Herzstück des Patientenaufrufsystems ist die Software. Mit der HL7 Anbindung an das patientenführende Krankenhausinformationssystem (KIS), wird automatisch bei jedem Patienten-Check-In die Richtigkeit der Terminierung abgeglichen und eine detaillierte Prozessführung erreicht. Darüber hinaus erhält die Klinikleitung die Möglichkeit, besonders stark frequentiere Wochentage und Uhrzeiten abteilungsübergreifend zu identifizieren und die durchschnittlichen Warte- und Behandlungszeiten abzubilden. Diese Daten werden mit Exportfunktion gespeichert und können vom Klinikgesamtwert, über abteilungsspezifische Werte, bis hin zu jedem individuellen Patienten oder Behandler aufgeschlüsselt werden. Das System unterscheidet strikt die verschiedenen Rollen und Rechte von Systemanwendern und Administratoren. Mitarbeiter*innen greifen via Mitarbeiter-App (Android & iOS) oder mit verschlüsseltem Browser Log-In auf das System zu, um die Datenpflege vorzunehmen. Der Patienten-Check-in erfolgt nachdem eine Nummer am Terminal gezogen wurde klassisch und persönlich am Tresen oder am Terminal selbst durch Eingabe der Metadaten (z.B. Personalien, Patientennummer, Einlesen der Gesundheitskarte). Die Patienten erhalten nach dem Check-In durch Scannen des individuellen QR-Codes, welcher auf jedem Wartenummer-Ticket ausgedruckt wird, via Patienten-App (Android & iOS) Informationen über deren Position in der Warteschlange und die voraussichtliche Wartezeit direkt auf das private Endgerät. Der Aufruf zur Behandlung erfolgt je nach Nutzerpräferenz via Push- und über den Monitor im Wartebereich. Das Patientenportal und das Aufrufsystem ergänzen sich: Der Patient kann über das Patientenportal von zu Hause aus einen Termin vereinbaren. Beim Eintreffen im Krankenhaus kann er sich über das Aufrufsystem an einem Patiententerminal anmelden und im Wartebereich einbuchen. Über einen Aufruf an einem Monitor wird der Patient dann in das entsprechende Behandlungszimmer gerufen.