← Zurueck zur Uebersicht

System zur Zeiterfassung, Personaleinsatzplanung und Zutrittskontrolle (hessische Justiz) awarded

Veroeffentlicht
02.04.2025
Frist
-
Laufzeit
-
Geschaetzter Wert
2.612.170,35 EUR
Land
DE
IT-Relevanz
★★★★★ (5/5)
Hardware-Relevanz
★☆☆☆☆ (1/5)
Auftragswert
1.748.894,22 EUR
Vergabedatum
05.03.2025
Vertragstyp
Unbekannt
Region (NUTS)
Wetteraukreis
CPV-Codes
IT-Dienste: Beratung, Software-Entwicklung, Internet und Hilfestellung
Quelle
ted_europa | Originalquelle ↗
Notice ID
212940-2025

Beschreibung

Es wird die Beschaffung folgender Waren bzw. Dienstleistungen beabsichtigt: •Beschaffung von Lizenzen und ggfls. benötigter Hardware für die Erweiterung und Modernisierung des bereits für den Justizvollzug bestehenden Systems auf alle Dienststellen der hessischen Justiz mit etwa 90 neuen Dienststellen und 16.000 Mitarbeiteinnen und Mitarbeitern nebst zusätzlicher Anforderung der Zutrittskontrolle •Umrüstung der vorhandenen Gleitzeiterfassungshardware auf ein dem Stand der technischen Entwicklung entsprechendes RFID-basiertes Transpondersystem der dritten Generation (entweder durch Nachrüstung von bestehender Hardware nebst Neubeschaffung oder vollständiger Neubeschaffung) nebst Bereitstellung von passenden Zeiterfassungsmedien (bevorzugt KeyFobs) •Dienstleistungen zur Modellierung der für die Zeiterfassung, Personaleinsatzplanung und Zutrittskontrolle notwendigen systemischen Regeln, welche die gesetzlichen Vorschriten (Tarif- und Beamtenrecht, insbesondere im Bereich von Wechselschicht- und Schichtzulagen) erfüllen •Installation und Inbetriebnahme eines lauffähigen Systems auf vom Auftragnehmer zur Verfügung gestellten virtualisierten Servern, Anbindung von externen Schnittstellen insbesondere zu SAP •Unterstützungsdienstleistung bei der Migration von Altdaten bzw. bei der Ausbringung des Systems in neu anzubindende Dienststellen. Das in den Justizvollzuganstalten bestehende System soll durch das neu modellierte System abgelöst werden (Migrations-Rollout) bzw. in den noch nicht ausgestatteten Dienststellen neu eingeführt werden (regulärer Rollout) •Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen in Form von Multiplikatoren-Schulungen im Hinblick auf die Administration, Nutzung und Pflege des aufzubauenden Systems sowie Bereitstellung von entsprechendem Schulungsmaterial •Bereitstellung eines nachgelagerten Supports für die Systeme (Wartungsvertrag) Grundsätzlich können dabei zwei grobe Anwendungsfelder unterschieden werden: 1. Schicht- und Wechselschichtbetrieb In einem Teil der verwalteten Dienststellen herrscht ständiger Wechsel-schicht- und schichtbetrieb, sodass die (dezentrale) Personaleinsatzplanung innerhalb verschiedenartigster Mitarbeitergruppen in verschiedensten Schichtmodellen abbildbar sein muss. Hierunter fällt auch die Notwendigkeit der Ermittlung und Berechnung von unständigen Bezügen und Schicht-/Wechselschichtzulagen sowohl für Beamte als auch Beschäftigte und deren Übergabe an externe Systeme wie z.B. SAP. 2. Gleitzeit / Verwaltung Ein überwiegender Teil des zu verwaltenden Personals geht Verwaltungstätigkeiten nach und befindet sich in der Gleitzeit. Das zu etablierende System muss in der Lage sein, Zeiterfassungsbuchen sowohl über stationäre Zeiterfassungsgeräte wie auch über Webschnittstellen entgegen zu nehmen. Die Möglichkeit zur workflowbasierten Antragsstellung bzgl. Urlauben und anderen Abwesenheiten sollte ebenso gegeben sein. Letztlich sollte das System in der Lage sein, Zutrittskontrollelemente wie Türen, Schranken etc. anzusprechen und anhand von Berechtigungskonzepten Zugänge ermöglichen oder verweigern. Für beide Anwendungsfälle soll die Bearbeitung der dienststelleninternen Daten dezentral, d.h. in der betroffenen Lokation selbst erfolgen, so dass Korrekturbuchungen oder auch die Dienstplanung an sich dezentralisiert möglich sind. Gleichwohl soll dennoch die Möglichkeit bestehen, an übergeordneter Stelle Einsichtnahme und Eingriff in die dezentralen Daten zu haben. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter soll eine geeignete, webbasierte Oberfläche zur Einsichtnahme in die eigenen Zeiterfassungsdaten zur Verfügung stehen. Die Barrierefreiheit muss in allen Bestandteilen der Anwendung gewährleistet sein. Bestandsdaten aus bestehenden Altsystemen sollen möglichst übernommen werden; das Vorhaben beinhaltet insofern auch Installation, Aufbau und Datenmodellierung der oben beschriebenen Anwendungsfelder und einen späteren Support im Rahmen eines Wartung- und Pflegevertrages. Die hier dargestellten Punkte stellen das Vorhaben im allgemeinen Überblick dar. Die detaillierte Anforderungsbeschreibung (Datei: "Anforderungsbeschreibung") ist als Anlage zur Leistungsbeschreibung beigefügt und zu beachten.

Hersteller (0)

Keine Hersteller zugeordnet. Hersteller bei den Losen hinzufügen.

Lose (1)

Los Titel Auftragnehmer Hersteller Schaetzwert Vergabewert
1 System zur Zeiterfassung, Personaleinsatzplanung und Zutrittskontrolle (hessische Justiz)
2.612.170 EUR 1.748.894 EUR

Notizen & Kommentare