Beschreibung
Einhergehend mit der digitalen Transformation hat sich auch der Ansatz des Lernens verändert. Lernen findet nicht mehr im klassischen Seminar statt, sondern individuell, ortsunabhängig und anwendungsbezogen, unterstützt durch einen digitalen Arbeitsplatz. Die Mitarbeitenden werden miteinander vernetzt, was ihre Zusammenarbeit erleichtert. Führung entwickelt sich von der klassischen Methode aus "Anweisung und Kontrolle" hin zu einem "Ermöglichen" und "Befähigen". Für den digitalen Wandel und speziell für kontinuierliches Lernen sind dementsprechend neue bzw. erweiterte Kompetenzen nötig. Dabei gilt: Digitalkompetenz wird zu einer notwendigen Kompetenz für alle - und nicht mehr nur für ausgewählte Mitarbeitende. Alle DEGES-Mitarbeitenden müssen zukünftig über Anwenderkompetenz verfügen - und diese müssen sie sich erarbeiten. Dafür brauchen sie Basiswissen über die Möglichkeiten und Grenzen bestimmter Technologien. Einige Rollen erfordern wiederum neues tiefes Spezialwissen. Oder es verändertsich die Tätigkeit gänzlich und erhält ganz neue Schwerpunkte, die wiederum einen Kompetenzaufbau erfordern. Auch steigen im digitalen Wandel die Anforderungen an die sozialen Kompetenzen von Mitarbeitenden und Führungskräften. Die Entwicklung von Kompetenzmodellen und Entwicklungspfaden erfordert eine hohe, spezifische und professionelle Expertise. Daher soll für diese Leistungen ein erfahrener externer Partner gebunden werden. Ziel ist es, in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit einem internen DEGES-Projektteam die DEGES-spezifischen Kompetenzbedarfe aufzudecken, Kompetenzmodelle abzuleiten (=Unternehmensperspektive), Entwicklungsbedürfnisse und -motivatoren zu erfassen (=Mitarbeitendenperspektive) und darauf basierend Entwicklungspfade und Anreiz- sowie Vergütungsstrukturen inklusive der dafür erforderlichen Anforderungen und Maßnahmen zu entwerfen sowie langfristig zu verankern.